Das Neueste aus der Forschung für Erfolg im Bodybuilding.
Von: Team FLEX
Foto: Bob Gardner
F: Ich habe mich schon richtig auf Grillen im Freien gefreut, aber jetzt habe ich gehört, es wäre gesundheitsschädlich. Stimmt das?
A: Der Sommer ist in der Tat die schönste Zeit, um sich im Freien um einen Grill zu scharen und frisch Gegrilltes zu genießen. Damit Sie sich keine Sorgen um Ihre Gesundheit machen müssen, haben wir hier die wichtigs-ten Tipps für gesundes Grillen zusammengestellt.
Grillen im Freien birgt zwei gesundheitliche Risiken, die sich jedoch bei richtiger Zubereitung vermeiden lassen. Die akute Gefahr beim Grillen liegt in der Möglichkeit einer Lebensmittel-Vergiftung. Insbesondere rohes Fleisch ist oft die Ursache für diese gefährliche Erkrankung, die sich durch Durchfall, Übelkeit und Fiber bemerkbar macht. Für Athleten kann dies schwere Gewichtsverluste und eine wochenlange Trainingspause mit sich bringen. Die häufigste Ursache ist die Bakterienart Campylobacter, die vor allem in Geflügel vorliegt und für die meisten Fälle von Lebensmittel-Vergiftung verantwortlich ist. Laut dem amerikanischen Center for Disease Control and Prevention enthält ein Tropfen Geflügel-Fleischsaft bis zu 500 dieser Mikroorganismen - genug um den kräftigsten Bodybuilder mehrere Tage außer Gefecht zu setzen.
Sicher nimmt niemand absichtlich diese rohe Flüssigkeit zu sich, aber die Gefahr liegt vor allem darin, dass man unabsichtlich während der Zubereitung andere Lebensmittel, Besteck oder Geschirr damit in Berührung bringt.
Achten Sie stets auf hygienische Zubereitung, um jegliches Risiko zu vermeiden. Nachdem Sie das Fleisch auf den Grill gelegt haben, sollten Sie jegliches Geschirr und Besteck, das mit dem Fleisch in Berührung kam, sofort gründlich waschen.
Beim nächsten Schritt sollte man darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten ist. Fleisch, das im Inneren noch roh ist, birgt erhebliche Risiken. Spezielle Thermometer, die die Innentemperatur messen, sind hier hilfreich. Verwenden Sie frisches und sauberes Geschirr, um das Fleisch vom Grill zu nehmen.
Tut man zu viel des Guten und erhitzt man das Fleisch zu stark, ergeben sich andere Probleme. Zu starkes Erhitzen führt zu einer chemischen Reaktion, bei der Protein in Fleisch und Fisch denaturiert und in heterozyklische Amine (HCA) umgewandelt wird. HCA wurde als krebsauslösend identifiziert und ist daher für uns eine unerwünschte Begleitsubstanz. Eine einfach Methode, um das Entstehen von HCAs zu vermeiden, ist kurzes Erhitzen in der Mikrowelle. Laut Untersuchungen reduziert zwei Minuten Erhitzen in der Mikrowelle die Entstehung von HCAs um 90 Prozent. Entfernen Sie eventuell vorhandene Flüssigkeit vom Teller vor der weiteren Zubereitung.
Aber auch die Verwendung von Marinade, am besten mit Knoblauch, Kräutern oder Zitrusfrüchten kann HCA-Bildung mindern. Erheblich Bedeutung hat dabei die Viskosität der Marinade oder Soße: Dickflüssige Barbecue-Soße fördert die HCA-Bildung, dünnflüssige Soßen reduzieren sie. Die logische Konsequenz - verdünnen Sie die Barbecue-Soße! Ein Tip noch zum Ausspülen von HCA: Nehmen Sie zu Ihrer Mahlzeit reichlich Eistee zu sich (mit Teebeutel zubereitet, nicht Pulver). Auch Gemüse und Obst sind eine gute Idee, da man Sie auf dem Grill zubereiten kann, ohne dass HCAs entstehen. Gleichzeitig haben sie eine vorbeugende Wirkung.
- Erin Newman |
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