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KEINEN SAFT MEHR?

Das Neueste aus der Forschung für Erfolg im Bodybuilding.
 
Foto: Ralph Dehaan
 
F: Mein Zeitplan ist ziemlich vollgepackt, und ich frage mich, wie ich mich an all die Ernährungsempfehlungen in der FLEX halten kann. Vor allem ist mir nicht klar, wie ich so viel Obst und Gemüse zu mir nehmen soll?
 
A: Zeitprobleme sind uns wohl bekannt, auch wir haben damit zu kämpfen. Allerdings sollte man deshalb nicht die wichtigste Sache im Leben vernachlässigen: die Gesundheit. Gute Ernährung ist der Grundpfeiler der Gesundheit. Auch wenn es schwierig scheint, raten wir dringend an, so viel Obst und Gemüse zu konsumieren wie möglich. Selbst mit einem proppenvollen Terminkalender sollte es möglich sein, zwischendurch ein paar Äpfel, Bananen oder Ähnliches zu sich zu nehmen.
Mit dem Gemüse verhält es sich dagegen ein bisschen komplizierter, da die meisten Gemüsesorten zubereitet werden müssen. Viele Bodybuilder behelfen sich mit vorgekochten Erbsen oder Mais, rohen, vorgeschnittenen Karotten, Salaten und dergleichen, die sie entweder im Salatbüffet im Supermarkt kaufen oder selbst zu Hause im Voraus zubereiten.
Aber es gibt auch eine Reihe anderer Tipps, die es leichter machen, mehr Obst und Gemüse in die Ernährung einzubauen. So kann man seinem Proteindrink im Mixer ein paar Stück Obst beimischen. Gut geeignet dafür ist Beerenobst, Bananen und Mango.
Obst und Gemüse sind sowohl für die Gesundheit als auch die Leistungsfähigkeit von großer Bedeutung. Neben dem Kohlenhydratgehalt liefern sie Ballaststoffe, die wichtig für die Verdauung und die Gesundheit des Verdauungssystems sind. Obwohl man kurzfristig weder Vor- noch Nachteile verspürt, macht es sich langfristig bemerkbar. Personen, die mehr Obst und Gemüse zu sich nehmen, sind weniger anfällig für viele Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Auch die darin enthaltenen Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralien, Enzyme und Antioxidantien sorgen dafür, dass der Körper gesund und leistungsfähig bleibt. Sportler sollten daher große Mengen zu sich nehmen.
Ein weiterer Tipp ist es, Obst und Gemüse in Saftform zu konsumieren. Saftdiäten und Fasten sind seit langem unter Ausdauersportlern beliebt. Obwohl wir Bodybuildern nicht zu einer Saftdiät raten, so kann man doch durch Saft eine Unterversorgung an Obst und Gemüse teilweise ausgleichen. Allerdings funktioniert dies nicht mit Säften aus dem Supermarkt - man muss den Saft schon selbst machen. Der Grund ist einfach: bei der Saftherstellung geht ein Großteil des Fruchtfleisches verloren, was gleichzeitig einen enormen Verlust an Ballaststoffen und Vitalstoffen bedeutet. Daher raten wir auch nicht zu den üblichen Entsaftern, bei denen nur der Saft durch ein Schleuderverfahren gewonnen wird. Stattdessen sollte man einen Entsafter verwenden, der zwischen Kolben das Pressgut zerpresst und so den Saft auspresst. Dies bewirkt einen höheren Anteil an Fruchtfleisch und den darin enthaltenen Nährstoffen.
Man kann auch Obst in einem Mixer pürieren. Auf diese Weise bleiben alle Inhaltsstoffe erhalten. Es heißt, dass im Püree zehnmal mehr gesundheitsförderliche Nährstoffe enthalten sind als im Saft. Der Vorteil liegt damit klar beim Mixer und dem Püree.
Schaffen Sie sich einen guten Mixer oder Entsafter an (kann man in jedem Kaufhaus oder Haushaltswarengeschäft finden, spezielle Produkte sind oft im Reformhaus oder Bioladen erhältlich). Kaufen Sie Obst (z.B. Orangen, Äpfel, Birnen) und Gemüse (Karotten, Sellerie, Tomaten) ganz nach Ihrem Geschmack. Frisch zubereiteter Saft enthält nahezu die gleichen Mengen an Vitalstoffen wie Frischobst und Gemüse. So entspricht ein Glass Karottensaft einen Pfund frischer Karotten. Bereiten Sie Ihren Bedarf für den ganzen Tag im Voraus zu, was Ihnen Zeit spart. Kaufen Sie Obst und Gemüse im Großmarkt ein, wo es billiger ist. Mit diesen Tipps sollten Sie schon bald gesünder und leistungsjähriger sein.
- Jim Wright

UK1002/N/Juice





DIE HARDCORE-BODYBUILDING ZEITSCHRIFT NR. 1



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