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DREI LÖSUNGEN
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DREI LÖSUNGEN
VON TEAM FLEX
Hier finden Sie Lösungen für die drei schwierigsten Probleme im Training.
Symmetrie und Proportionen sind die Grundlagen für eine meisterschaftsreife
Figur. Leider kämpft jedoch fast jeder Bodybuilder mit der einen oder anderen
Muskelpartie, die einfach nicht beim Wachstum des übrigen Körpers mithalten
möchte. |
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Vernachlässigt man diese Schwächen, so ist das Endresultat
oft eine scheinbar bunt zusammen gewürfelte Kombination aus Muskelgruppen,
denen jedoch die einheitliche Entwicklung und Linie fehlt. Im professionellen
Bodybuilding sowie auch beim Training im Sportstudio sollte es darum gehen, den
gesamten Körper - also alle Muskelgruppen - gleichmäßig zu entwickeln.
Ein paar Muskelpartien, die der Gesamtentwicklung hinterherhinken, sind jedoch
völlig normal. Nicht, dass man sich damit zufrieden geben sollte, aber man
sollte wissen, dass man nicht der einzige mit diesem Problem ist. Keine Angst
jedoch - die FLEX zeigt Ihnen, wie man dieses Problem lösen kann.
Nachfolgend haben wir die drei schwierigsten Probleme für künftige
Bodybuilding-Champions und die entsprechende Lösung aufgelistet. Oft kann
man bei anderen diese Schwächen klar beobachten. Nach der Lektüre dieses
Artikels werden Sie ein besseres Verständnis für die Ursachen dieser
Probleme haben. Möglicherweise passiert es sogar Ihnen: Sie trainieren Ihre
Stärken mit viel Energie und vernachlässigen Ihre Schwächen. Nun
ist es an der Zeit, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Wir geben Ihnen das
nötige Wissen an die Hand, um die Schwächen aufzuholen.
MANGELNDE HINTERE SCHULTERENTWICKLUNG
SYMPTOME. Von vorne ist Ihre Schulterentwicklung beeindruckend: Breite und massige
Schultermuskeln liegen wie Kappen auf den Schultergelenken. Sobald man sich jedoch
zur Seite dreht, fällt auf, dass die hintere Schulter steil nach unten abfällt.
Gleichzeitig wölbt sich die vordere Schulter überentwickelt nach vorne.
Von hinten betrachtet, sieht es aus, als ob die Schulter sich nach vorne wölben
würde, wodurch man von hinten schmäler als von vorne wirkt.
DIAGNOSE. Ein Teil des Problems ist schlechte Haltung. Manchmal schieben Bodybuilder
ihre Schultern nach vorne, indem sie den Lat anspannen, um breiter zu wirken.
Leider ist das Gegenteil die Folge: die Haltung wirkt verkrampft und erinnert
eher an den Glöckner von Notre Dame als an einen Bodybuilder. In Bezug auf
das Training liegt das Problem meistens in der Reihenfolge, da die hinteren Schultern
bei den meisten Trainingsprogrammen am Ende stehen - nach Übungen wie Schulterdrücken
und Seitheben. Da sowohl die Muskelkraft als auch die mentale Energie zu diesem
Zeitpunkt bereits erschöpft sind, erfährt die hintere Schultermuskulatur
eine geringere Stimulierung. Die Folge ist: massive vordere Schultern, schwache
hintere Schultern.
BEHANDLUNG
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Fangen Sie das Schultertraining mit den hinteren Schultern an. Die vordere Schultermuskulatur
sollte als letztes trainiert werden.
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Man sollte die hintere Schulter-muskulatur vorerschöpfen, indem man mit
einem leichten Gewicht ungefähr 20 Wiederholungen macht (solange, bis die
hintere Schultermuskulatur brennt). Auf diese Weise kann man das Gefühl
für die hintere Schultermuskulatur verbessern und die anschließenden
schweren Sätze mit mehr Wirkung ausführen.
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Gute Haltung ist extrem wichtig. Bei allen Schulterübungen sollten die Knie
leicht angewinkelt bleiben. Der Rücken bleibt während der gesamten Übung
gerade(bei Seitheben in Vorbeuge wird der Oberkörper in der Hüfte angewinkelt,
ohne dabei einen Rundrücken zu machen). Achten Sie auch darauf die Schultern
während der Übung gerade zu halten, lässt man die Schultern nach
vorne hängen, werden die Nackenmuskulatur und der Rhomboideus übermäßig
belastet. Stattdessen sollte man bei allen Übungen für die hintere
Schultermuskulatur den Rücken leicht ins Hohlkreuz legen und die Brust nach
vorne strecken.
•
Stellen Sie sich bei allen Übungen für die hintere Schultermuskulatur
vor, dass Ihre Arme lediglich Hebel sind, an denen die Gewichte befestigt werden.
Die Bewegung sollte jeweils mit den Ellbogen geführt werden, nicht mit den
Händen (d. h. die Ellbogen ziehen das Gewicht nach hinten).
MANGELNDE MASSE IM OBEREN BEINBIZEPS-BEREICH
SYMPTOME. In der Regel trainieren Sie Beinbizeps intensiv und mit schweren Gewichten.
Die Entwicklung dieser Muskelgruppe - besonders über der Kniekehle - ist
deutlich erkennbar. Allerdings lässt der obere Bereich zu wünschen übrig.
Von der Seite gesehen, lässt ihre Oberschenkelentwicklung zu wünschen übrig
- egal, wie viel Masse der Quadrizeps zulegt. Auch der Gluteus wirkt flach und
unterentwickelt.
DIAGNOSE. Die Lösung für dieses Problem ist relativ einfach, solange
man das Ego unter Kontrolle hat. In den meisten Fällen ist es möglich,
die Entwicklung erheblich zu verbessern, indem man die Übungsausführung
korrigiert. Die meisten Bodybuilder mit schwacher Beinbizepsentwicklung verwenden
bei allen Formen des Beinbizepscurls (im Stehen, im Liegen oder im Sitzen) zu
viel Gewicht. Dies führt dazu, dass die Hüfte und das Gesäß bei
der Aufwärtsbewegung angehoben werden. Dadurch wird die Last vom Beinbizeps
genommen und auf die Gesäß- und Hilfsmuskulatur übertragen. Damit
fehlt für den Beinbizeps der Reiz zum Wachstum - besonders im ersten Drittel
der Bewegung. Gleichzeitig sollte man auch die Adduktoren verstärkt trainieren.
BEHANDLUNG
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Um die korrekte Bewegung zu üben, sollten Sie die Trainingsgewichte nahezu
auf Null reduzieren. Beherrschen Sie den Bewegungsablauf, können Sie die
Gewichte langsam wieder steigern.
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Fangen Sie das Training mit ein paar Sätzen an der Adduktorenmaschine an.
Halten Sie sich an leichte Gewichte und trainieren Sie im oberen Wiederholungsbereich
(zwischen 15 und 20 Wiederholungen). Spätestens am nächsten Morgen
werden Sie verstehen, warum diese Übung für den oberen Beinbizeps so
wichtig ist.
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Wählen Sie sich eine beliebige Beinbizeps-Übung aus. Achten Sie besonders
im oberen Bereich der Bewegung darauf, dass die Hüfte unbewegt bleibt. Eine
gute Methode, um die Hüfte zu fixieren, ist es bei Beinbizepscurls im Liegen,
ein Polster unter die Hüfte zu schieben.
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Stellen Sie sich bei jeder Wiederholung vor, wie sich der Beinbizeps anspannt
und zusammenzieht. Konzentrieren Sie sich auf das Gefühl am oberen Endpunkt
der Bewegung. Bei korrekter Ausführung spürt man, wie sich der innere
Beinbizeps verkrampft. Nach dem ersten Satz wird der Schmerz im Beinbizeps deutlich
sein. Sollte dies nicht der Fall sein, verwenden Sie zu viel Gewicht oder Sie
führen die Bewegung in der Endphase nicht korrekt aus (achten Sie darauf,
dass sich die Hüfte nicht bewegt).
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Beim Kreuzheben ohne Beinbeteiligung sollte man darauf achten, dass die Wirbelsäule
leicht ins Hohlkreuz gelegt wird. Die Knie sind leicht angewinkelt und die Schultern
nach hinten gezogen. Der Rücken bleibt während der gesamten Bewegung
völlig gerade (leichtes Hohlkreuz) und unbewegt. Die Bewegung kommt allein
aus der Hüfte. Wenn der untere Rücken zuerst schmerzt oder die Rückenstrecker
zuerst aufgepumpt werden, muss die Ausführung nochmals überprüft
werden (am besten seitlich vor einem Spiegel).
SCHWACHE WADEN
SYMPTOME. Egal, wie hart, intensiv und schwer Sie Ihre Wadenmuskulatur trainieren,
das Wachstum bleibt einfach aus. Sie haben mittlerweile fast jede Übung
und jede Methode ausprobiert - viele Wiederholungen, wenige Wiederholungen, schwere
Gewichte, leichte Gewichte und was man sich sonst noch vorstellen kann. Auch
Stretching und spezielle Trainingshilfen haben nicht den gewünschten Erfolg
gebracht. Nun ist es an der Zeit für einen neuen Trick.
DIAGNOSE. Die Wadenmuskulatur reagiert wie jede andere Muskelgruppe auf intensives
Training. Allerdings ist es schwieriger, die Wadenmuskulatur zu stimulieren,
da die Achillessehne - eine extrem starke und widerstandsfähige Sehne, die
sich von der Ferse bis zum Wadenansatz zieht - einen Teil der Last übernimmt.
Die Achillessehne ist wie ein Gummiband, dass bei der Abwärtsbewegung gedehnt
wird und die elastische Energie bei der Aufwärtsbewegung wieder abgibt.
Dies ist besonders dann problematisch, wenn man relativ schnell das Gewicht absenkt
und dann am unteren Endpunkt der Bewegung abfedern lässt. In diesem Fall
wird die Wadenmuskulatur wesentlich weniger belastet, als man vermuten möchte.
BEHANDLUNG
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Als Erstes gilt es, dass Gewicht bei allen Wadenübungen um die Hälfte
zu reduzieren, bis man alle Übungen korrekt und perfekt ausführen kann
•
Spannen Sie die Wadenmuskulatur vor dem Beginn jedes Satzes gründlich an.
Achten Sie darauf, dass die Waden während des gesamten Satzes angespannt
bleiben.
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Man sollte die Waden nicht zu sehr dehnen: dehnt man die Wadenmuskulatur weiter,
als man die Muskulatur anspannen kann, setzt der entgegengesetzte Effekt ein
und die Wirkung der Übung wird aufgehoben. Die Stretching ist gut, aber
zu viel des Guten führte lediglich dazu, dass die Spannung in der Wadenmuskulatur
verloren geht.
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Bei der Aufwärtsbewegung sollte man so weit wie möglich die Fersen
anheben. Gleichzeitig gilt es, darauf zu achten, jegliches Schwungholen oder
Abfälschen zu vermeiden.
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Bei jeder Wiederholung sollte die Ferse so weit wie möglich abgesenkt und
anschließend wieder angehoben werden. Gleichzeitig soll vermieden werden,
dass die Achillessehne einen Teil der Last übernimmt. Dies erreicht man,
indem man die Bewegung weder nach unten noch nach oben übertreibt. Vielmehr
sollte es sich um eine flüssige, langsame und konzentrierte Bewegung handeln,
bei der alle Muskelfasern der Wadenmuskulatur angespannt werden und angespannt
bleiben.
SCHLUSSFOLGERUNG
Halten Sie sich an diese Regeln und lassen Sie sich vom gesunden Menschenverstand
leiten (nicht von Ihrem Ego). Auf diese Weise können Sie Ihre Schwächen
in Stärken umwandeln. FLEX
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DIE HARDCORE-BODYBUILDING ZEITSCHRIFT NR. 1
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