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MOTIVIERT BLEIBEN!
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MOTIVIERT BLEIBEN!
VON GREG MERRITT
10 Methoden, um die Motivation auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu halten.
Nur wenige haben die Veranlagung, um problemlos und schnell Muskelmasse aufzubauen.
Für die meisten ist es vielmehr ein mühsamer Kampf um jedes Pfund und
jeden Zentimeter. Dazu kommt noch, dass man das Training zwischen anderen Verpflichtungen
wie Arbeit, Schule und Aktivitäten mit Familie und Freunden einpassen muss.
Manchmal ist schon der Gedanke an das nächste Training schlimm genug, da
man weiß, wie gering die Resultate doch sind. Man kann noch so oft sich
selbst dazu anhalten, aufzustehen und ins Training zu gehen – solange die
Motivation fehlt, ist es genauso erfolgreich wie ein erzwungenes Lächeln,
wenn man in Wirklichkeit total traurig ist. Aber Motivation kommt nur von Stimulation.
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Diesen Monat werfen wir einen Blick auf die 10 besten Methoden, um die Motivation
für das Training anzufeuern. Jede Methode kann für sich eingesetzt
werden, aber sie können auch in Kombination verwendet werden, denn schließlich
kann man gar nicht „zu motiviert" sein.
1. Den Blick zurück werfen Manchmal hilft ein Blick auf das bereits Erreichte,
um wieder Motivation zu finden. Natürlich gehen wir dabei davon aus, dass
man bereits gewisse Fortschritte hinter sich gebracht hat, was für jeden,
der über das Anfängerstadium hinaus ist, eine berechtigte Annahme ist.
Fast jeder verzeichnete in den ersten sechs Monaten Training erhebliche Erfolge,
da jede Übung und jedes Gewicht die Muskulatur auf eine neue und ungewohnte
Weise stimuliert. Denken Sie daran, wie Sie aussahen, als Sie mit dem Bodybuilding
anfingen. Falls es möglich ist, sollten Sie Fotos, Videoaufnahmen oder ein
Trainingstagebuch verwenden, um Ihre Erfolge zu dokumentieren. Dies zeigt Ihnen,
welchen Einfluss regelmäßiges Training, gute Ernährung und die
richtige Einstellung auf Ihr Aussehen und für Ihr Selbstbewusstsein haben.
Setzen Sie sich gleichzeitig Ziele für die Zukunft.
2. Den Blick nach vorne richten Um das meiste aus dem Training zu holen, sollte
man sich langfristige Ziele setzen. Andernfalls fühlt man sich bei jedem
Training, als ob man sein Auto anlassen würde, aber nicht weiß, wohin
man fahren möchte. Wählen Sie sich ein fernes Ziel. Das Ziel sollte
schwierig aber gleichzeitig realistisch sein, wie zum Beispiel fünf Kilo
Muskelmasse in einem Jahr aufzubauen oder die Leistung im Bankdrücken in
sechs Monaten um 20 Prozent zu verbessern. Ihr Training und Ihre Ernährung
sollte so ausgelegt sein, dass sie die Erreichung des Zieles unterstützen.
Stellen Sie sich vor jedem Training Ihre Idealfigur vor Ihrem geistigen Auge
vor.
3. Führen Sie ein Tagebuch Man sollte sich für jedes Training ganz
spezielle Ziele setzen. Wenn Sie zum Beispiel beim letzten Training bei Kniebeugen
neun Wiederholungen mit 120 kg gemacht haben, sollte das Ziel beim nächsten
Training 10 Wiederholungen mit dem selben Gewicht sein. Wenn Sie dann 10 Wiederholungen
geschafft haben, sollten Sie das Gewicht auf 125 kg steigern. Ein Trainingstagebuch
erleichtert es, die eigenen Leistungen zu verfolgen und sich neue Ziele zu setzen.
Man sollte auch Notizen zu seiner Ernährung und zu anderen Ereignissen machen,
um so besser zu verstehen, welche Faktoren zu Höchstleistung führen
und dann seine Gewohnheiten dem entsprechend ausrichten.
4. Das Training ändern Wenn man bei jedem Training die gleichen Übungen
ausführt, ist es nicht einfach, die Motivation beizubehalten. Manchmal kann
eine neue Übung (oder eine Übung, die man schon ein paar Monate lang
nicht mehr gemacht hat) das Feuer für das Training wieder entfachen. Daher
sollte man regelmäßig die Übungen auswechseln, die Reihenfolge
sowie Satz- und Wiederholungszahlen ändern und die Trainingseinteilung mindestens
einmal pro Monat neu gestalten.
5. Die Umgebung wechseln Es ist nicht einfach, motiviert zu bleiben, wenn man
immer wieder die selben Maschinen im Training verwenden muss bzw. wenn alle anderen
Mitglieder von Bodybuilding keine Ahnung haben. Wenn die Geräteausstattung
bzw. die Mitglieder nicht dem entsprechen, was man benötigt, um Erfolg zu
haben, ist es an der Zeit für ein anderes Sportstudio. Falls das nicht machbar
ist, sollte man sich mit dem Geschäftsführer unterhalten und diplomatisch
die gewünschten Änderungen vorschlagen. Manchmal hilft es auch, zu
einer anderen Tageszeit zu trainieren, wenn das Sportstudio weniger voll und
die Atmosphäre besser ist.
6. Negative Einflüsse beseitigen Die Trainingsleistung wird oft mehr von
Faktoren außerhalb des Sportstudios beeinflusst. Finanzielle Probleme,
Schwierigkeiten am Arbeitsplatz oder in der Beziehung wirken sich oft dramatisch
auf die Trainingsleistung und auf die Motivation aus. Daher sollte man derartige
Probleme entweder eliminieren oder während des Trainings ausblenden. Dies
ist alles andere als leicht. Ernste Probleme im Berufsleben oder der Beziehung
erfordern harte und konzentrierte Arbeit. Ein häufiges Problem sind Freunde
und Familienangehörige, die dem Bodybuilding gegenüber kritisch eingestellt
sind. Anstatt sich von den negativen Gefühlen der anderen anstecken zu lassen,
sollte man ihnen Informationen über die Vorteile des Bodybuilding-Trainings
und gesunder Ernährung zur Verfügung stellen.
7. Die Sinne ins Spiel bringen Gewisse sinnliche Erfahrungen können unsere
Stimmung und Motivation erheblich beeinflussen. Was wir vor und während
des Trainings sehen, fühlen, berühren und riechen kann erheblichen
Einfluss haben. Meist sind wir uns dieser Einflüsse nicht bewusst, aber
sie spielen eine erhebliche Rolle. Der richtige Song auf dem Weg ins Sportstudio,
der Geschmack des Proteindrinks vor dem Training, Fotos von unserem Lieblingsbodybuilder
oder der Geruch von Magnesia kann uns den nötigen Schub geben. Achten Sie
darauf, welche Einflüsse Ihnen helfen, in Trainingsstimmung zu kommen.
8. Die Besten beobachten Selbst die besten Bodybuilder der Welt motivieren sich
häufig, indem sie sich DVDs oder Videos anderer Bodybuilding-Stars zu Gemüte
führen. Richard Jones zum Beispiel schaut sich regelmäßig vor
dem Training ein Ronnie Coleman Video an. Um die extreme Trainingsintensität
und Konzentration der Champions zu verstehen, ist ein Trainingsvideo bzw. eine
DVD die beste Möglichkeit. Ein Trainingsvideo kann einen dabei helfen, persönliche
Bestleistungen zu erreichen. Dokumentarfilme über Bodybuilding und Wettkampf-Videos
sind ebenfalls hilfreich. Ein Klassiker darunter ist Pumping Iron, das die Wettkampfvorbereitung
für die Mr. Olympia-Wahl 1975 zeigt.
9. Die Besten persönlich kennen lernen Einen Bodybuilding-Champion in Wirklichkeit
zu sehen, kann ebenfalls enorm motivierend sein. Besuchen Sie ein Seminar oder
die FIBO, wo zahlreiche bekannte Bodybuilder anwesend sind. Auch Profi-Wettkämpfe
ebenso wie Amateur-Wettkämpfe können das Feuer neu entfachen. Kleinere
Wettkämpfe wie eine Stadtmeisterschaft können einen sogar dazu anregen,
sich die Teilnahme bei einem Wettkampf zum Ziel zu setzen. Zudem ist auch bei
einem kleineren Wettkampf meist ein Gaststar anwesend, der post und sich mit
den Zuschauern unterhält.
10. Auf dem Laufenden bleiben Bücher, Zeitschriften und Web-Seiten bieten
dem interessierten Leser reichlich Informationen über Training und Ernährung
sowie Fotos und Berichte von den besten Athleten in diesem Sport. Das Wissen
und die Fotos sollten Ihnen als Anreiz und Motivation für Ihr Training dienen.
Die FLEX liefert Ihnen stets die neuesten Erkenntnisse zum Thema Training und
Ernährung, Interviews mit den Bodybuilding-Stars und atemberaubende Fotos.
Lesen Sie weiterhin die FLEX und wir versprechen Ihnen, alles Nötige für
Ihre Motivation und Ihren Erfolg zu liefern. FLEX
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DIE HARDCORE-BODYBUILDING ZEITSCHRIFT NR. 1
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