
Mit dem Gesamtsieg bei der Junior-WM 2009 legte Roman Fritz den Grundstein für eine große Karriere bei den Männern. Deutschland hat in ihm eine neue große Bodybuilding-Hoffnung.
Vor 7 Jahren befand sich Roman nach eigenen Worten in einer „verrückten Laufphase“. Sein extremes Trainingspensum hatte zur Folge, dass er schließlich bei einer Größe von 180 cm nur noch 55 kg wog. Im Kraftraum seines Internats (Landschulheim Schloss Ising am Chiemsee) begann er, zunächst autodidaktisch, mit Muskeltraining. Das vorrangige Ziel war dabei die Gewichtssteigerung. Sehr schnell wurde aber mehr daraus, denn Roman gefiel das Hanteltraining immer besser. Über Umwege landete Roman schließlich im „Superfit 2000“, dem Studio von Joe Radwanski im Osten Münchens. Joe, selbst ehemals Bayerischer Meister, förderte und motivierte Roman, dem bereits 2006 beim Wettkampf-Debüt sein Meisterstück gelang: Bayerischer Junioren-Gesamtsieger. Nach dem Abitur 2008 setzte sich Roman das nächste Ziel für den Herbst dieses Jahres und schaffte auch das mit Bravour und holte den Junioren-Gesamtsieg bei der „Internationalen Deutschen“. In der FLEX Mai 2009 berichtete ich ausführlich über Roman als künftigen Hoffnungsträger des deutschen Bodybuildings.
Inzwischen als Student immatrikuliert krönte Roman seine bemerkenswerte Sportkarriere im November 2009 mit dem Gesamtsieg bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Bialystok/Polen.
Ich freue mich sehr, dass Roman in diesem Bericht seinen Weg zum WM-Titel ebenso ausführlich wie authentisch beschreibt und bin sicher, dass er damit viele neue Fans gewinnen wird. Wer Roman im Training erlebt hat, weiß, dass ihn seine außergewöhnliche Willensstärke, seine enorme Energie, seine bemerkenswerte Akribie und seine unerschöpfliche Liebe zum Bodybuilding noch weit bringen werden.
— Albert Busek
Training:
Was das Training betrifft bzw. ein dahinter steckendes System, so ist man bei mir leider an der falschen Adresse. Im Grunde gibt es bei mir nämlich kein System. Nur einen Grundsatz: so hart wie möglich und schwer wie nötig.
Sätze, Wiederholungen, Pausen zwischen den Sätzen und all die anderen Faktoren, die immer wieder in sämtlichen Zeitschriften und Internetforen diskutiert und analysiert werden, sind Dinge an die ich keine Gedanken verschwende. Ich höre einfach auf mein Gefühl.
Ein Beispiel: Sagen wir, jemandes Trainingsplan schreibt ein Pausenintervall von 45 Sekunden vor. Diese Person führt nun einen Satz Kurzhantel-Konzentrationscurls aus und erreicht nach 8 Wiederholungen muskuläres Versagen. Nach 45 Sekunden hat sich das cardiovaskuläre System dieser Person erholt und die Atmung ist wieder ruhig und gleichmäßig. Der nächste Satz kann also begonnen werden.
Lassen wir die gleiche Person einen Satz Kniebeugen ausführen. Wieder versagt die Zielmuskulatur, in diesem Fall primär die Quadrizeps, nach 10 Wh und 45 Sekunden später beginnt die Person einen weiteren Satz. Immer noch außer Atem und mit stark erhöhtem Puls. In diesem Zustand ist es unmöglich, den Muskel erneut bis zum Versagen zu belasten. Die Sauerstoffschuld ist so groß, dass dies der limitierende Faktor sein wird. Das einzige Resultat ist kardiovaskuläres Versagen. Ist das Ziel der Aufbau von maximaler Masse, nicht gerade, was man möchte.
Worauf ich hinaus möchte, ist, dass das Feedback, das einem der Körper vor, während und nach dem Training gibt, das einzige ist, worauf man hören und sich verlassen sollte. Egal wer oder was, und selbst wenn es der Trainingsplan von Mr. Olympia höchst persönlich ist, einem etwas anderes sagt.
Eine wichtige Sache, die ich bei dieser Gelegenheit jedoch noch anschließen möchte, betrifft Trainingsintensität und -gewicht während der Diätphase.
Entgegen dem Glauben vieler ist es nämlich besonders zu dieser Zeit enorm wichtig, beides so maximal wie möglich zu halten. So wie man die Muskeln aufgebaut hat, erhält man sie auch („use it or lose it“). Verringert man nun aus Selbst- mitleid, weil Hunger, Müdigkeit und Schmerz so unüberwindbar scheinen, die Belastung, gibt man dem Körper keinen Grund mehr, an seiner, Kraft und Masse fest zu halten. Das Resultat ist ein Verlust von Muskelmasse und Fülle, was sich auf der Wettkampfbühne definitiv negativ auswirken wird.
Ernährung:
Wie mittlerweile wahrscheinlich jeder weiß, arbeite ich, besonders auf diesem Gebiet, seit nun schon mehr als einem Jahr mit Bernhard Schuber zusammen.
Was die Ernährung in der Offseason angeht, so lässt er mir im Grunde freie Hand. Er vertraut mir was Konsequenz und „Sauberkeit“ meiner Nahrungszufuhr betrifft, begutachtet lediglich wöchentlich meine Veränderungen und macht darauf hin evtl. Vorschläge zur Optimierung.
Wie man der Tabelle entnehmen kann, handelt es sich um eine kohlenhydrat- (ca. 700-750 gr) und proteinreiche (ca. 450 gr) Ernährungsweise mit geringem Fettanteil. Ich nehme lediglich das bereits in den Nahrungsmitteln enthaltene Fett zu mir.
Die Kohlenhydratquellen beschränken sich auf Reis(kekse), Haferflocken und VoluTech. Protein beziehe ich aus Eiklar, IsoTech und STEAK. Ich liebe STEAK, denn es lässt mich wachsen wie Unkraut. Solange es also in der Aufbauphase möglich ist, nutze ich die Gelegenheit und beschränke ich mich voll und ganz darauf. Kein Hühnchen, kein Fisch und auch kein Schwein.
So genannte „Schummeltage“ gibt es bei mir, selbst im Aufbau, so gut wie nie. Nach dem Sieg bei der Int. Deutschen bis hin zum Sieg bei der WM in Polen ein Jahr später, gab es nur eine einzige Mahlzeit (Cheese Crust Pizza, Belag: halb Barbecue Chicken, halb Schinken und Champignons), die nicht „sauber“ war. Die restliche Zeit war alles 100 % korrekt, nach Plan, genau abgewogen und kalkuliert.
Sobald es Zeit wird, sich auf einen Wettkampf vorzubereiten, übernimmt Bernhard die Regie. Er sieht sich meinen aktuellen Ernährungsplan genau an und beginnt mit ersten kleinen Veränderungen. Zu Anfang ist dies die Streichung aller Dinge, die den Insulinspiegel zu sehr ansteigen lassen, wie zum Beispiel Obst und VoluTech. Nach und nach wird dann zuerst die Fettzufuhr minimiert. Hauptsächlich durch den Ersatz des Steaks durch Hühnchen- oder Putenbrust. Die letzte Phase der Diät beschränkt sich dann ausschließlich auf Fisch und Eiklar zur Sicherstellung der Proteinversorgung. Auch auf das IsoTech muss ich nämlich einige Wochen vor dem Wettkampf verzichten, da jede Möglichkeit einer Wasser-einlagerung eliminiert werden soll. Simultan zur Umstellung der Protein-quellen findet, je nach Fortschreiten des Fettverlusts, auch eine graduelle Reduktion der Kohlenhydrate statt. Die Beschreibung eines genauen Verlaufs ist hier jedoch nicht möglich, da deren Zufuhr teilweise täglich spontan variiert werden muss, um Muskelmasse- und Fettverluste zu verhindern bzw. zu optimieren.
Beispielsweise war es in der Vorbereitung auf die WM des Öfteren so, dass mein Gewicht über Nacht um 2-3 kg in den Keller rutschte und wir dies mit Tagen hoher Kohlenhydratzufuhr (>1000 g) auszugleichen hatten. Wir konnten die Erfahrung machen, dass mein Stoffwechsel, besonders in den letzten Wochen der Diät, nicht mehr zu bremsen ist. Wo andere ihre Anstrengungen, was Cardiotraining und Kohlenhydratentzug betrifft, verdoppeln müssen, ist es mir möglich, Cardio völlig zu streichen und gleichzeitig noch mehr zu essen.
Wie einigen vielleicht aufgefallen ist, enthält meine Ernährung, weder Off- noch Inseason, keine Milchprodukte. Das liegt zum einen daran, dass ich sie geschmacklich nicht besonders gerne mag, zum anderen scheine ich sie nicht optimal verdauen zu können. Nach dem Verzehr liegen sie mir bleischwer im Magen, was es unangenehm macht, zwei Stunden darauf erneut eine Mahlzeit zu mir zu nehmen. Selbstverständlich sind sie aufgrund der oben bereits erwähnten Wasser-einlagerungen in der Wettkampfdiät von vorn herein Tabu.
ROMAN FRITZ ÜBER SEINE ERNÄHRUNG
Zu Anfang hatte ich so gut wie keine Ahnung von Protein, Kohlenhydraten, Fetten und in welchen Mengen man die Makronährstoffe zuführen muss. Ich lernte viel von meinem Cousin und einen riesigen Teil habe ich mir selbst erlesen. Das Kantinenessen des Internats war natürlich alles andere als optimal und so war es nötig, dass ich jeden Sonntag, wenn ich zuhause war, für die ganze Woche Mahlzeiten vorkochen musste. 30 Portionen zu je 250 g Pute, 100 g Reis und 150 g Gemüse wurden wöchentlich routinemäßig abgewogen, zubereitet, verpackt und kamen mit auf die Reise. Dabei war mir meine Mutter eine sehr große und unersetzliche Hilfe. Meine Ernährung war schon immer kohlenhydrat- und proteinreich mit einem eher geringen Fettanteil. Das hat sich bis heute nicht geändert, weil es funktioniert. In der Diät werden dann lediglich die Kohlenhydrate graduell reduziert. Darüber muss ich mir aber zum Glück nicht selbst den Kopf zerbrechen. Das überlasse ich dem Bernhard…
Bernhard Schuber: „Wir starteten 16 Wochen vor der WM mit der Wettkampfdiät, die letzten 6 Wochen möchte ich hier vorstellen. Cardiotraining, Essensplan und Supplementierung.
WOCHE 6-4:
Uhrzeit/Mahlzeit - Lebensmittel/Supplemente
4:30 - 7 Glutaminkapseln, 4000 mg BCAAs, 10 g Aminodrink, 2 Lipodex, 30 Minuten Cardiotraining.
5:30 - 15 Eiklar, 100 g Haferflocken, 10 g Creatin, 1 CLA Kapsel, 1 Omega 3 Kapsel, 3 Tribudex
8:00 - 75 g Isotech 94, 50 g Reiswaffeln
9.00 - 12 Aminotropin (vor dem Training), 4000 mg BCAAs (während des Trainings), 12 Aminotropin, 7 Glutaminkapseln (nach dem Training)
10.00 - 75 g Isotech 94, 100 g Reiswaffeln, 1 CLA Kapsel
12.00 - 300 g Rind, 50 g Reis, Gemüse, 1CLA Kapsel, 1 Omega 3
15.00 - 300 g Hähnchen, 50 g Reis, Gemüse, 1 CLA, 1 Omega 3, 2 Lipodex
17.00 - 12 Aminotropin (vor dem Training), 4000 mg BCAAs (während des Trainings), 12 Aminotropin, 7 Glutaminkapseln (nach dem Training)
19.00 - 300 g Hähnchen, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA, 1 Omega 3
21.00 - 300 g Hähnchen, Gemüse, 3 Tribudex
23.00 - 75 g Isotech 94
24.00 - Glutaminkapseln, 10 g Aminodrink, 4000 mg BCAAs,
WOCHE 3 UND 2
In Woche 3 und 2 reduzierten wir das Cardio auf einmal am Tag 30 Minuten, und 10 Tage vor dem Wettkampf wurde kein Cardio mehr gemacht. Roman war hier bereits wettkampfbereit, es musste nur noch das Wasser unter der Haut reduziert werden und das machte wir in der letzten Woche, durch Aufwässern und dann ca. 20 Stunden vor dem Wettkampf sehr wenig trinken.
Uhrzeit/Mahlzeit - Lebensmittel/Supplemente
4.30 - 7 Glutaminkapseln, 4000 mg BCAAs, 10 g Amino, 2 Lipodex
5.00 - 15 Eiklar, 100 g Reis, 1 CLA, Omega 3, 3 Tribudex
6.30 - 12 Aminotropin ( vor dem Training), 4000 mg BCAAs (während des Trainings), 12 Aminotropin 7 Glutaminkapseln (nach dem Training)
8.00 - 300 g Hähnchen, 100 g Reis, 1CLA, 1 Omega 3
11.00 - 300 g Hähnchen, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA
14.00 - 75 g Isotech 100 g Reis, 2 Lipodex
16.00 - Training, 30 Minuten Cardio, 12 Aminotropin (vor dem Training), 4000 mg BCAAs, (während des Training), 12 Aminotropin, 7 Glutaminkapseln
18.00 - 300 g Hähnchen, 100 g Reis, Gemüse, 1CLA, 1 Omega 3
20.00 - 300 g Hähnchen, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA, 3 Tribudex
23.00 - 75 g Isotech 94
24.00 - 4000 mg BCAAs, 7 Glutaminkapseln, 10 g Aminodrink
WOCHE 1: MONTAG BIS DONNERSTAG
Montag und Dienstag hat Roman jeden Tag 10 Liter getrunken. Mittwoch und Donnerstag je 12 Liter.
Uhrzeit/Mahlzeit - Lebensmittel/Supplemente
4.30 - 7 Glutaminkapseln, 4000 mg BCAAs, 2 Lipodex
5.00 - 100 g Reis, 15 Eiklar, 1CLA, 1 Omega 3
6.30 - Training. 12 Aminotropin (vor dem Training), 4000 mg BCAAs, (während des Trainings), 12 Aminotropin, 7 Glutaminkapseln
8.00 - 300 g Fisch, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA, 1 Omega 3
11.00 - 300 g Fisch, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA
14.00 - 300 g Fisch, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA
16.00 - Training. 12 Aminotropin (vor dem Training), 4000 mg BCAAs ( während des Trainings), 12 Aminotropin ( nach dem Training)
18.00 - 300 g Fisch, 100 g Reis, Gemüse, 1CLA, 1 Omega 3,
20.00 - 300 g Fisch, 100 g Reis, Gemüse, 1 CLA, 3 Tribudex
23.00 - 300 g Fisch, Gemüse, 1 CLA
24.00 - 4000 mg BCAAs, 7 Glutaminkapseln, 10 g Aminodrink
FREITAG VOR DEM WETTKAMPF
(Letzter Tag) - Roman konnte heute noch 5 Liter trinken bis 14.00 Uhr.
Uhrzeit/Mahlzeit - Lebensmittel/Supplemente
4.30 - 7 Glutaminkapseln, 4000 mg BCAAs, 2 Lipodex
5.00 - 100 g Reis, 200 g Fisch, 1 CLA, 1 Omega 3
7.00 - 100 g Reis, 200 g Fisch
9.00 - 100 g Reis, 200 g Risch 1 CLA, 1 Omega 3
11.00 - 100 g Reis, 200 g Hähnchen
13.00 - 100 g Reis, 200 g Hähnchen. 1 CLA, 1 Omega 3, 2 Lipodex
15.00 - 100 g Reiswaffeln, 0,1L Wasser
17.00 - 100 g Reiswaffeln, 200g Hähnchen, 0,1 L Wasser
19.00 - 100 g Reiswaffeln, 0,1 L Wasser
22.00 - 100 g Reiswaffeln, 200 g Hähnchen, 0,1 L Wasser
23.00 - 7 Glutaminkapseln, 4000 mg BCAAs, 0,1 L Wasser
Am Wettkampftag selber sind eigentlich nur noch Kohlenhydrate nötig, Roman allerdings isst zu seinen 3 mal 100 g Reis jeweils 300 g Rindersteak vor dem Wettkampf dazu. Er bekommt durch das rote Fleisch Energie und Kraft und durch das Creatin, das im Fleisch ist, einen enormen Pump und sehr pralle Muskulatur.“
Erfahrungen bei der WM 2009
Es ist Freitag, der 13.11.2009, 6.00 Uhr, ich stehe auf, stelle mich auf die Wage (101,7 kg) und trinke anschließend erst mal einen Liter Wasser. Meine Mutter hilft mir eine weitere Schicht ProTan aufzutragen. Das war damit die fünfte. Frühstück besteht aus 300 g Hühnchen und einer Packung Reiskekse. 7 weitere solche Portionen werden heute noch mindestens folgen. Stress beim Packen der letzten Sachen, dann fahren wir zum Flughafen München, wo wir, nach endlosem Fußmarsch, auf Albert Busek, Erich Janner, die Schubers (ohne Dexter), Wolfgang Klotz, Bernie Cooper, Violett Schwarz und Karim Ali treffen. In der Zwischenzeit mindestens schon 15 Mal auf der Toilette gewesen… Auf dem Weg zum Gate muss weiterhin zu jeder Gelegenheit ein Zwischenstopp eingelegt werden und alle Athleten verschwinden kurz auf dem stillen Örtchen. Wolfgang ist im Gehen Reis und Fisch aus einem All-Stars Pappbecher, ich kaue einen staubtrockenen Mund voll Reiskeksbröseln. Meinen Rucksack schleife ich hinter mir am Boden her. Die Blicke aller sind ernst, die vorherrschende Stimmung super. Entschlossenheit liegt in der Luft. Vor dem Flug decken sich alle noch schnell mit mehreren Flaschen Wasser ein, um in der Luft das so genannte Aufwässern fortführen zu können.
Wir besteigen den Flieger. Zum Glück ist er nicht voll, so dass wir uns, über die hinteren Sitzreihen verteilt, noch breiter machen können als wir sowieso schon alle sind. Es ist etwa Mittag und während ich meine dritte Mahlzeit esse, fragt mich eine Stewardess, was wir denn für welche seien. Ich sage ihr, dass wir auf dem Weg zur Bodybuilding WM wären und es folgt ein kurzes belangloses Gespräch, während dem ich ständig bemüht bin, der hübschen Dame kein Stück der Reiskeks-Hühnchen-Masse, die mir staubtrocken zwischen den Zähnen hängt, ins Gesicht zu spucken. Erleichterung macht sich breit, als sie endlich weiter geht. Nun löchert sie Wolfgang mit Fragen. Soll mir Recht sein… Ich schlafe ein, wache aber gleich wieder auf, weil ich schon wieder pinkeln muss. Meine Wasserration für heute ist verbraucht, ab jetzt beginnt das Entwässern. Wir landen. Es ist etwa 14.00 Uhr.
Am Flughafen in Warschau steht zunächst kein Bus zur Verfügung. Warten ist angesagt. In einem kleinen Laden decke ich mich mit Reiskeksen ein, und während wir auf unseren Shuttle Service warten, unterhalte ich mich mit Bernie Cooper, dessen Gelassenheit mich irgendwie auch ruhiger werden lässt. Bernhard fragt mich zum hundertsten Mal: „Hast Du schon deine 5 Liter getrunken? Wie viel hast Du schon gegessen? Du weißt, dass Du morgen voll sein musst?!“ und ich antworte wie immer brav. Violett und Michaela versuchen verzweifelt dem Aufdruck einer polnischen Wasserflasche zu entnehmen, wie hoch der Natriumgehalt der darin enthaltenen Flüssigkeit ist. Ich erlöse die beiden und übersetze mit meinen minimalen Polnischkenntnissen was geschrieben steht. Wolfgang leert seinen nächsten Becher Reis und Fisch. Schließlich werden wir, zusammen mit dem gesamten italienischen Team, in einen Bus gepfercht, der mit Sicherheit auch schon in der „Over- 40“ antreten könnte. Eine dreistündige Odyssee quer durch das polnische Niemandsland beginnt. Natürlich müssen 4 Pinkelstopps eingelegt werden. An dieser Stelle: Zeitsprung ins Hotelzimmer, ca. 19.00Uhr.
Ich kleide mich in meinen brandneuen Team Germany Trainingsanzug und gehe zum Wiegen. Als meine Klasse aufgerufen wird, ziehe ich mich aus und um mich herum entsteht angeregtes Gemurmel in Sprachen buchstäblich aller Herren Länder. „Was schaun die alle so?“ flüstere ich Bernhard zu, der zum Glück nicht von meiner Seite weicht. „Ist doch egal. Einfach immer lächeln. Los, jetzt bist Du dran.“ Nur im Posingslip stehe ich auf der offiziellen Waage, die in der Mitte einer kleinen Bühne in einem großen Konferenzraum des Hotels aufgestellt ist. 101,6 kg wird angezeigt. Sehr gut also. Gleich hinter mir wird ein riesiger Ägypter gewogen. Über 110 kg!!! Ich fühle mich klein und dünn… Ich gebe meine Posingmusik ab und pose für die Fotografen. Fritz Hegemann von All Stars schießt wie immer unaufhörlich mit seiner Kamera um sich. Im Nachhinein wird sich wie immer herausstellen, dass ein paar super Bilder entstanden sind. Vielen Dank an dieser Stelle. Ich verziehe mich in mein Zimmer, esse und lege mich nach einem kurzen Besuch von Bernhard schlafen. Auf dem Boden vor dem Bett, mit den Füßen darauf, dass sich kein Wasser in den Beinen sammeln kann.
Samstag 14.11.09 Der lang ersehnte und gleichzeitig gefürchtete Tag X ist endlich da. Frühstück besteht aus 300 g Steak und einer Packung Reiskeksen. Der Durst ist gewaltig, aber ich halte durch. Wieder bringt uns einer dieser Busse zur Veranstaltungshalle. Es handelt sich um eine große Turnhalle in einer Schule. Ich schlage mein Lager im für die Athleten vorgesehenen Bereich auf und lege mich dort auf den Boden, Füße auf einem Stuhl. Ich steh nur auf, um zu essen und die Toilette zu benutzen und warte bis es Zeit wird, die Farbe für den Auftritt aufzulegen. Darum kümmert sich Bernhards Frau Michaela, kurz „Michi“ genannt, wie immer unübertroffen gut. Kurz vor dem Betreten der Bühne wird es immer hektisch. Betreuer laufen wie wild umher, Anweisungen werden herumgebrüllt und die Athleten machen alle möglichen Pumpbewegungen, um sich aufzuwärmen. Ich mache nichts der gleichen. Stehe nur in meiner Ecke, schaue im Spiegel, ob mein Hintern noch gestreift ist (so viel zu „alles fürn Arsch“) und freue mich über die 200 ml warmes Wasser, die ich jetzt trinken darf. Endlich werden wir auf die Bühne gerufen. Beim Betreten dieser trifft mich der unglaublich heiße Strahl der Scheinwerfer und scheint mir das letzte Quäntchen Energie aus meinen Fasern zu saugen. Die Vorwahl entpuppt sich als das Härteste, was ich jemals in meinem Leben durchstehen musste. Ein Vergleich nach dem anderen. Lunge, Bauch, Beine, Arme, eigentlich alles schmerzt so sehr, dass es sich anfühlt, als würde es kurz vor dem Zerbersten stehen. Dazu habe ich das Gefühl, als wäre die Innenseite meines Mundes mit Zeitungspapier ausgekleidet. Irgendwann gelange ich an einen Punkt, der völlig frei von allem zu sein scheint. Kein Schmerz, keine Zuschauer, keine Konkurrenten neben mir. Nur noch ein einziges großes weißes Gefühl, während dem ich, in Zeitlupentempo, Pose für Pose mechanisch abspiele. Ich schwitze die ganze Zeit nicht einen Tropfen. Während andere neben mir geradezu zu zerlaufen scheinen. „Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?“ frage ich mich, werde aber plötzlich von Michis Schreien „Mehr Druck auf den Beuger!!!!“ in die Realität zurück geholt. Irgendwann ist alles vorbei und wir treten von der Bühne, wieder hinein in die angenehme Kühle des Aufwärmbereichs. Wieder an meinem Liegeplatz angekommen, erhalte ich von allen Seiten Komplimente. Das Wichtigste jedoch ist, dass Bernhard zufrieden ist. Er erlaubt mir 500 ml Wasser für die nächsten 24 Stunden. Ein tolles Gefühl! Die erste Etappe liegt hinter mir und ich kann es kaum erwarten, morgen wieder vor die Jury zu treten, um ihnen meine Kür vorzuführen. Ich stopfe meine Habseligkeiten in meine Tasche und schrubbe mir anschließend unter der Dusche in einem der Umkleideräume so gut es geht den künstlichen Tan aus den Poren. Getrieben von Hunger und Durst fahre ich per Anhalter zurück ins Hotel. Wo meine Mutter ist, weiß ich nicht. Ich scheine der Einzige im ganzen Gebäude zu sein. Von Erschöpfung übermannt begebe ich mich in Morpheus Arme. Als ich wieder aufwache, ist es bereits dunkel. Glücklicherweise treffe ich dann im Speisesaal auf meine Mutter. Als wir am Tisch sitzen und das Hochgefühl nach dem Auftritt langsam abflaut, wachsen Durst und Hunger unaufhaltsam an. Ich beginne zu bezweifeln, ob ich das bis morgen durchstehen kann und in meinem tiefsten Inneren gibt es eine Stimme, die sich wünscht, dass ich das Finale nicht erreicht habe. Ich schlucke sie trocken herunter, muss erst mal meinen Kopf frei bekommen und den ganzen Tag sacken lassen. Es ist jetzt etwa 22.00 Uhr und ich mache mich auf einen kleinen Spaziergang um das Hotel herum. Ich laufe einfach umher und lasse meine Gedanken kreisen. Ich weiß, ich bin gut und ich weiß, dass ich das Zeug zum Sieg hier bei mir unter meinen Klamotten trage. Das, was ich mit jeder Menge Blut, Schweiß und Tränen über die letzten Monate geschaffen habe, wartet nur darauf, morgen ein weiteres Mal der Welt präsentiert zu werden. Ich will den Sieg unbedingt, kann ihn schmecken, die Trophäe beinahe in meinen Händen spüren. Bei diesen Gedanken bekomme ich Gänsehaut und irgendwie glaube ich, dass es Zeit wird, wieder zurück zum Hotel zu wandern. Die Uhr im Foyer zeigt 23.30 Uhr. Ich muss endlich ins Bett!
Sonntag 15.11.2009 Ich wundere mich über die Tatsache, dass ich wie ein Baby geschlafen habe. Wir frischen den Farbauftrag ein weiteres Mal auf und kurz darauf stattet mir mein Trainer einen Besuch ab, um zu sehen, wie es mir geht. Alles läuft wie geplant. Es geht mir toll und ich bin ungeduldig. Wenn man auf das hört, was die Leute zu mir sagen, ist mein Sieg nur noch Formsache. Ich will jedoch von all dem nichts wissen, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Backstage läuft im Grunde alles wieder exakt wie gestern ab. Die Finalisten meiner Klasse bereiten sich auf das nun anstehende Vergleichsposen vor, anschließend werden die Kürrunde und darauf die Bekanntgabe der Platzierungen folgen. Keine Spur mehr von jeglicher Art des Unwohlseins. Im Vergleich zu gestern fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Vergleichsposen abgehakt. Super gelaufen. Rastlos warte ich auf die Kürrunde, welche ich total in den Sand setze. Das merkt jedoch keiner, da ich geistesgegenwärtig einfach irgendwas improvisiere. Der Applaus des Publikums bestätigt mich. Ich komme mir vor, als würde alles wie im Zeitraffer geschehen. Sofort geht’s wieder auf die Bühne zur Siegerehrung. 5. Platz… Puh! Nicht ich. 4. Platz… wieder nicht! 3. Platz… ein weiterer großer Stein fällt von meinem Herzen. 2. Platz… ich bin zum Zerreißen gespannt, mein Atem stockt. „Mohamed Ahmed, Egypt!!!“ Eine Flut bestehend aus einer allen erdenkbaren Gefühlen und Emotionen überschwemmt mich geradezu und mir kommt es vor als würden meine Beine den Halt verlieren. Es ist geschafft. Weltmeister! Bernhard, der gleichzeitig als Delegierter des deutschen Teams funktioniert, überreicht mir den Pokal. Der ganze Saal erhebt sich und die Nationalhymne erklingt. Ich muss kämpfen, um nicht in Tränen auszubrechen, halte mich aber tapfer. Ein paar Posen für die Fotografen. Dann runter von der Bühne, wo schon alles für die Prozedur des Dopingtests bereit steht. Die Ernennung des Gesamtsiegers steht noch an. Bevor sich irgendeine Art von erneuter Anspannung breit machen kann, sagt mir ein bärtiger Herr, gekleidet im IFBB Anzug, mit starkem Akzent: „Germanski, ju a d winna“ Na dann, alles klar, denke ich mir und stelle mich den Dingen, die da folgen mögen. Der Moment der zweiten Pokalübergabe läuft entspannter ab. Zumindest was meine Gefühlswelt betrifft. Ich bin glücklich, erleichtert und finde, als ich dort oben stehe, zum ersten Mal seit Wochen die Möglichkeit, einmal durchzuatmen. Ein Moment, der für mich unvergessen bleiben wird. Albert Busek und Bernhard halten meine Arme in einer Geste des Sieges nach oben. Das Blitzlichtgewitter lässt einen fast schwindelig werden. So groß die Mühen und Entbehrungen auch gewesen sein mögen. Dieser Moment war alles wert. Mit der Trophäe in der Hand schwebe ich unglaublich leicht von der Bühne, wo ich von Glückwünschen überrollt werde. Allen voran Wolfgang, dessen Blick mir mehr sagt als jedes Wort. Er weiß wie sich das anfühlt. Meine Mutter, Fritz, Bernhard, Michi und all die anderen beglückwünschen mich mit Umarmungen, bis mir fast die Luft weg bleibt…
An dieser Stelle möchte ich meine Geschichte schließen. Ich habe versucht, alles so authentisch wie möglich zu schildern und hoffe, dass sie es wert war, gelesen zu werden. Vielen Dank. Euer Roman Fritz. FLEX
BESTE WETTKAMPFERGEBNISSE
(Datum/Wettkampf)
Datum - Wettkampf - Klasse - Platzierung
30.04.2006 - Bayerische Meisterschaft - Jun 2 - Gesamtsieg
13.05.2006 - Deutsche Meisterschaft - Jun 2 - 5. Platz
09.11.2008 - Int. Bayerische Meisterschaft - Jun 2 - Gesamtsieg
22.11.2008 - Int. Deutsche Meisterschaft - Jun 2 - Gesamtsieg
07.11.2009 - Int. Bayerische Meisterschaft - Jun 2 - Gesamtsieg
14.-15.11.2009 - Weltmeisterschaft Junioren - Jun 2 - Gesamtsieg
Kommentar von Coach Bernhard Schuber über Roman Fritz
„Als ich Roman Fritz bei der Internationalen Bayerischen Meisterschaft 2008 kennen lernte und die letzten 2 Wochen bis zur Int. Deutschen Meisterschaft mit ihm arbeitete, merkte ich sehr schnell, welches Potenzial in ihm steckte. Wir schafften es, seinen ausgelaugten Körper in dieser kurzen Zeit 5 kg schwerer und definierter zu bekommen, und dies brachte ihm damals den Internationalen DM Titel bei den Junioren.
Ab Januar fingen wir an, gemeinsam an dem Projekt Junioren WM 2009 zu arbeiten. Roman ist ein Beispiel an Disziplin, Zielstrebigkeit, Motivation und unangefochtenem Siegeswillen, wie ich es selten bei einem Athleten gesehen habe. Durch das Sponsoring der Firma ALL-STARS konnte er aus dem Vollen schöpfen und die notwendigen Supplemente zu sich nehmen. Roman hat in diesen knapp 11 Monaten Vorbereitung nie den Fokus aus den Augen verloren und es gab auch nie bei ihm Zweifel, er könne den Titel nicht holen. Durch diesen Siegeswillen war er immer wieder zu Leistungen fähig, die ihn die meiste Zeit allein trainieren ließen, es gab kaum einen Trainingspartner, der es länger mit ihm durchhielt. Seine Trainingsintensität ist wirklich sehr außergewöhnlich…
In diesen letzten 11 Monaten hat Roman solide 14 kg Muskelmasse aufgebaut. Bei der Int. DM 2008 wog er 88 kg und bei der Junioren WM 102 kg. Hierfür ist nicht nur die konsequente Lebensweise von Roman verantwortlich, sondern natürlich auch die außergewöhnlich gute Supplementierung.
Unsere Ziele für das Jahr 2009 wurden ganz erfüllt und Roman konnte nach dem Gewinn der Goldmedaille auch noch den Gesamtsieg für sich verbuchen. Für mich war es eine große Ehre und Freunde, ihm persönlich die Goldmedaille und die Trophäe bei der WM in Polen zu übereichen. Roman war an seinem Ziel angekommen, für das er fast ein Jahr sehr hart gearbeitet hat und es war mir eine Freude, ihn dabei unterstützen zu können.
Es werden jetzt neue Ziele gesteckt, und er wird sich in der Männerklasse behaupten müssen und dort bestimmt sehr bald auch von sich reden machen, wie er es bei den Junioren gemacht hat.“
Danke
Der größte Dank gebührt ohne Zweifel meiner Mutter. Wir teilen uns ein Einfamilienhaus und während der letzten Wochen der Diät braucht es schon sehr viel Geduld und ein gewisses Fingerspitzengefühl im Umgang mit einem Wettkampfbodybuilder. Sie ist mir, wenn ich sie brauche, stets eine riesige Hilfe und ich weiß, dass ich immer uneingeschränkt auf sie zählen kann.
Als nächstes möchte ich mich bei der Firma ALL STARS, bei der ich seit Februar 2009 unter Vertrag bin, bedanken. Fritz Hegemann, der ganz nebenbei ein super Fotograf ist, mit seiner Frau Barbora Benesova, ist geschäftlich wie menschlich einfach ein super Typ und die großartige Unterstützung, die ich von ihm erhalte, geht weit über das vertraglich Vereinbarte hinaus. Gleiches gilt für Stephan Korte, der es mir ermöglicht, im regelmäßig erscheinenden MUSCLE REPORT meine „Weisheiten“ mit anderen Bodybuilding Fans zu teilen, was unglaublich zur Steigerung meines Bekanntheitsgrades beigetragen hat.
Auch meinem zweiten Sponsor, der Firma PCS GmbH, und ihrem Inhaber Mario Zuppa gebührt größter Dank für die absolut uneigennützige und tolle Unterstützung.
Wenn es darum geht, meinem Trainer Bernhard Schuber und seiner Frau Michaela zu danken, fällt es mir ehrlich gesagt schwer, die angemessenen Worte zu finden. Ich weiß nur, dass ich durch diese beiden Menschen erfahren durfte, dass Träume wirklich wahr werden können und ich hoffe von ganzem Herzen, dass wir diesen Weg auch weiterhin zusammen beschreiten. Von einem Ziel zum nächsten und immer weiter…
Die Liste der Menschen, die zu meinem bisherigen Erfolg beigetragen haben, ist nahezu unendlich lang und ich werde im Folgenden versuchen, sie so komplett wie möglich zu Papier zu bringen:
Matthias „Der Pilot“ Guth und seine Frau Sabine, mein Vater Werner Meyer und seine Frau Beate, Alexander Arnold und seine Freundin Natasha Nositzka, Johannes „Jo“ Radwanski vom besten Fitnessstudio Münchens dem SuperFit 2000, Albert Busek, Erich Janner, Prof. Dr. Martina Herget, Margret Netack, Steve Burnett von Trio Nutrition UK, Leo Pippinger von ProTan Germany und seine Freundin Melanie Gelbhaar, Jochen Bendel, Fotograf York Hovest vom Studio „LUX 78“, Wolfgang Klotz, Williams, Ziad, meine Trainingspartnern Andreas Sagert, Markus, Gregor, Egon, Hagen Rhonda und Tom „Der Holländer“ van Maalsen (die gleichzeitig als Psychologen auftreten), Loni die gute Fee des Studios, Peter Buck, Richy, Mark und Faiq, DEN Münchner Physiotherapeuten Michael Metzger, Gennaro De Riggi, Tobias Rössle, Phillip Schmitt, Bernie Cooper, Violett Schwarz, Dr. chem. Daniel Bordianu, Dr. Kühlein, Dr. Brandl, Prof. Dr. Wiedemann vom Campus M21, Jimmy Pedemonte (Chairman IFBB ITA), Sarah Bridges von Ministry Of Muscle Gym und ALLE ANDEREN die ich hier nicht genannt habe. Ihr wisst, dass ihr in meinem Herzen seid und ich euch unendlich dankbar bin Leute!!!
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